Wir machen mehr aus Metall. Auch Frauennetzwerke.

“When you sit at a table, let ten more in” – von diesem Zitat (der US-Schauspielerin Jessica Alba) ist umetec Geschäftsführerin Alexandra Walter überzeugt.

Konkreter: Dass das Vernetzen untereinander wichtig ist, gerade unter Frauen – und gerade unter Frauen im Metall- und Stahlbau.

Diese sind nämlich in der männlich dominierten Branche rar.

So weist der Verband Gesamtmetall auf einen eklatanten Mangel an Frauen in leitenden Positionen hin. Gleichzeitig würden KMU einen deutlich höheren Frauenanteil in ihren Führungspositionen aufweisen als große Unternehmen.

Allen voran wohl die Region Barnim mit ihrem starken Metall Cluster. Wir freuen uns, mit gleich zwei Geschäftsführerinnen im Metallbau freundschaftlich verbunden zu sein:

– Ilona Glawion, eine gelernte Zerspanerin vom Kranbau Eberswalde, die mit gerade einmal 32 Jahren Metallbau Glawion gründete und bis heute mit ihrer klugen Art leitet.

 

– Und Sybille Bach, Geschäftsführerin von Zaunanlagen Bach aus Finowfurt, über die jüngst in der Märkischen Oderzeitung ein Porträt erschien: Herzlichen Glückwunsch!

Die 52-Jährige führt das Familienunternehmen seit fast einem Vierteljahrhundert und engagiert sich im Fachverband Metallzauntechnik.

Dass sie im Verband unter Männern ist, stört Bach nicht: „Ich bin es über lange Zeit gewohnt gewesen, überall die einzige Frau zu sein“. Eine “Quoten-Frau” sei sie ebensowenig: „Die anderen Vorstandsmitglieder meinten zu mir, du bist diejenige, die den Mund aufmacht, vorausschauend denkt und frische Ideen in den Verband bringt.“

Vorausschauend denken und zu seinen Ideen stehen? Sind das typisch „weibliche“ Führungseigenschaften? Sicher nicht. Es sind aber auch keine klassisch männlichen Attribute.

Sondernd schlichtweg Eigenschaften, die eine kompetente Geschäftsführung auszeichnen. Und diese sind in jeder Branche gefragt.

Das Porträt zum Nachlesen: MOZ

stahl kanten